AG Kino–Gilde Screenings

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Female Spirit: Aktuelles weibliches Filmschaffen – Präsentation und Dialog

Female Spirits @ Berlinale – 
Filmpräsentation & Regietalk

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der AG Kino und der AG Verleih
Termin: Montag, 16. Februar 2026, 14:30 Uhr
Ort: Hackesche Höfe Kino
Sprache der Diskussion: Englisch

Was verbindet vier Filme, die in Genre, Ästhetik und Herkunft unterschiedlicher kaum sein könnten?

Ist es der Mut, schwierige oder sogar tabu-behaftete Themen anzugehen? Der Mut der Protagonistinnen, aus engen Systemen auszubrechen? Der Mut, eigene Grenzen zu spüren, zu ziehen – und zu verteidigen? Oder der Mut, für innere Werte einzustehen, auch wenn es unbequem wird?

Mit diesen Fragen im Gepäck laden die Kinofrauen auch in diesem Jahr im Rahmen der Gilde Screenings ins Hackesche Höfe Kino ein – zu einem besonderen Berlinale-Nachmittag voller weiblicher Film-Perspektiven und Austausch in kollegialer Atmosphäre.

Wir präsentieren aktuelle Highlights weiblichen Filmschaffens:
No Mercy, Mein neues altes Ich, Cotton Queen und Luisa.

Vier Filme, vier Handschriften – und stellvertretend für viele weitere sehens- und feiernswerte Arbeiten von Filmemacherinnen auf der Berlinale. Gemeinsam bilden sie ein Programm, das facettenreich, thematisch kraftvoll und ästhetisch vielfältig ist.

Wir freuen uns sehr, die Regisseurinnen – und im Fall von Cotton Queen die Verleiherin – persönlich begrüßen zu dürfen und gemeinsam ins Gespräch zu gehen.

Zu Gast:
Isa Willinger mit No Mercy
Louise Unmack Kjeldsen mit Mein neues altes Ich
Julia Roesler mit Luisa
Jutta Feit (jip-filmverleih) mit Cotton Queen (Die Regisseurin Suzannah Mirghani kann leider nicht anwesend sein.)

Lasst uns diskutieren, hinterfragen, weiterdenken – und die Female Spirits der Berlinale feiern. Wir freuen uns auf Euch und eine lebendige Teilnahme!

Zu den Filmen:

Mein neues altes Ich – Mit großer Offenheit holt der Film die Menopause aus der Tabuzone und zeigt sie nicht als Pause, sondern als oft kräftezehrende, chronisch herausfordernde Lebensphase, die mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit und medizinische Ernsthaftigkeit verdient.

Luisa – Inmitten eines widersprüchlich agierenden Systems zwischen Nähe und Distanz findet eine Bewohnerin eines Heims für psychisch Kranke ihren eigenen Weg und trifft eine wegweisende Entscheidung für ihr zukünftiges Leben.

Cotton Queen – Vor der Kulisse sudanesischer Baumwollfelder und westlicher Machtinteressen steht eine junge Frau zwischen Tradition, Zukunft und ihrer eigenen Haltung – und beginnt, ihre Perspektive gegen äußere Erwartungen zu behaupten.

No Mercy – Der Film versammelt filmische Pionierinnen und stellt pointiert die Frage, ob Frauen die härteren – und vielleicht gerade deshalb kompromissloseren – Filme machen und was es eigentlich bedeutet, schonungslos zu erzählen.